Gute Inhalte kann heute jeder.

Das Publikum wird nicht nur belehrt, es belehrt auch selbst. Brecht würde es freuen.

Gute Inhalte kann heute jeder.

Das Publikum wird nicht nur belehrt, es belehrt auch selbst. Brecht würde es freuen.

Unternehmen, Institutionen und Medien haben ihr Informationsmonopol im vergangenen Jahrzehnt verloren. Immer mehr Menschen produzieren ihre eigenen Inhalte, für ihren Blog, auf Facebook und Instagram – und das oft sogar hoch professionell. Die Art und Weise, wie Unternehmen und Institutionen heute auf ihre Zielgruppen zugehen und welche Inhalte sie anbieten müssen, hat sich damit maßgeblich verändert: Sie sind nicht länger Anbieter von Informationen, sondern Moderator von Meinungen – und müssen dazu geeignete Plattformen schaffen.

Wir können die Motivation der Menschen, eigene Inhalte zu erstellen, gut verstehen. Denn auch wir sind leidenschaftliche Inhalte-Menschen:

› Texte, Medien und neue Plattformen entwickeln wir aus der Mitte der Lebens- und Erfahrungswelt der potenziellen Leser und Nutzer heraus – und nicht aus den Strukturen eines Unternehmens.

› Nutzerzentrierte Inhalte integrieren wir in redaktionelle und journalistisch gemachte Produkte – offline und online. Das stärkt die Glaubwürdigkeit und Akzeptanz von Texten und Medien bei Lesern und Nutzern.

Und was hat Bertold Brecht nun mit dem Thema zu tun? Der Dramatiker entwickelte in den 1930er Jahren die Radiotheorie, wonach der „Rundfunk vom Distributions- zum Kommunikationsapparat“ werden sollte  – und die Empfänger zu Sendern. Nur so könne wahrhaft Neues entstehen. Sieht man heute im Netz – und bei mehrzeiler & kollegen.